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Stand: 06.02.2010
Auflösung: 1280x1024

Fragen und Antworten


Inhaltsverzeichnis

  1. Wie erfolgt die Auftragsbearbeitung?
  2. Warum analoges Material digitalisieren?
  3. Welche Bildauflösung sollte ich wählen?
  4. Welches Bildformat ist das geeignete?
  5. Welcher Speicherplatz wird für die Bilder benötigt?
  6. Welche Farbtiefe sollte ich wählen?
  7. Wie kann ich die Bilder am TV-Gerät wiedergeben?
  8. Wie lange sind archivierte Daten auf CD/DVD sicher?
  9. Welche analogen Medien werden digitalisiert?

Wie erfolgt die Auftragsbearbeitung?

Drucken Sie sich das Auftragsformular aus. Anschließend kreuzen Sie die gewünschten Leistungen  an bzw. füllen benötigte Informationsfelder aus. Den unterschriebenen Auftrag legen Sie Ihrem zu bearbeitenden Material bei und schicken es an meine Adresse. Nach Eingang erhalten Sie von mir eine Bestätigungs-Email inklusive einer Information zum Zeitumfang der Abarbeitung des Auftrages. Ist der Auftrag abgearbeitet, informiere ich Sie über den Rücksendetermin. Die Lieferung erfolgt per Nachnahme bzw. Vorkasse.

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Warum analoges Material digitalisieren?

Erstens, ist eine Frage der Zeit bis das analoge Material durch Umwelteinflüsse oder Benutzungsgrad derartig an Qualität eingebüßt hat, das es einfach nicht mehr anhörbar oder ansehbar ist. Platten zerkratzen, Bänder verrauschen, Farben verblassen, Konturen verwischen usw.. Es gehen Informationen verloren, die mit Erinnerungen verbunden sind. Zweitens, die Technik schreitet immer weiter voran und stellt immer höhere Anforderungen an das Ausgangsmaterial (Stichworte CD, DVD, HDTV). Wiedergabemedien, welche nur noch mit Bit`s und Bytes umgehen können, verweisen zunehmend die Nadel, den Ton- u. Videokopf, den DIA-Projektor etc. in Nischen für Freaks. Drittens, wer war noch nicht in der Situation, seinen Gästen dem Martyrium einer Urlaubsdia- o. videoshow ausgesetzt zu haben (nach dem Motto "Ich und mein Badelaken")? Oder, man möchte nach einiger Zeit wieder in Erinnerungen kramen. Dann sucht man den Projektor, die Bilderkiste oder die Schallplatten, Dinge, die nach dem letzten Umzug immer noch in der Kiste, auf dem Boden oder im Keller lagern und man verliert die Lust. Da ist es schon besser, das die digitalisierten Erinnerungen, geordnet, jederzeit abrufbereit oder individuell dem Anlaß angepaßt auf der Festplatte des PC`s einer CD oder DVD ruhen.

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Welche Bildauflösung sollte ich wählen?

Die Wahl der Bildauflösung hängt in erster Linie von der Entscheidung ab, für welchen Einsatzzweck das Bild gedacht ist.  Eine Auflösung von 500 dpi (dpi=Maß für die Auflösung von Bildschirmen und Druckern, d. h. die Anzahl der Punkte, die ein Gerät pro Längeneinheit (Zoll) anzeigen oder drucken kann.) reicht aus, wenn Sie die Bilder für einen Internetauftritt benötigen. Für die Dia-Show am PC, dem TV bzw. über einen Beamer reichen gegenwärtig 1000 dpi =1,2 Megapixel (Pixel= kleinstes darstellbares Bildelement) . Aufgrund der technischen Entwicklung ist es aber eine Frage der Zeit, daß die heutige Auflösungsqualität nicht mehr den zukünftigen Ansprüchen genügen wird. Aus diesem Grund ist zu empfehlen, immer die größtmögliche Auflösung entsprechend des jeweiligen Ausgangsmaterials zu wählen. 4000 dpi machen nur Sinn, wenn das Filmmaterial auch die entsprechende Feinheit besitzt und mit professioneller Technik erstellt wurde. Ein normales Urlaubsbild erstellt mit einer Standardausrüstung, bietet maximal eine Auflösung von 2000 dpi bis 2700 dpi (2700 dpi ca. 10 Megapixel; 4000 dpi ca. 20 Megapixel). Würde ein solches Bild mit 4000 dpi gescannt werden, erhält man nur doppelte Bildpunkte aber kein schärferes Bild.
Auflösungen zu verringern, um Bilder z.B am TV im PAL-Format (786*576 Bildpunkte=452.736 Pixel) verlustfrei anzuzeigen, sind immer möglich. Auflösungen zu erhöhen, sind immer mit erheblichem Qualitätsverlust verbunden.

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Welches Bildformat ist das geeignete?

Bilder die Sie für eine Bildschirmpräsentation oder für das Internet benötigen läßt man am besten im JPG-Format scannen. Benötigen Sie aber sehr gute Ausdrucke oder soll das Bild in allen Details weiter bearbeitet werden, dann empfiehlt sich das unkomprimierte TIFF-Format.

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Welcher Speicherplatz wird für die Bilder benötigt?

Der Speicherplatz ist in erster Linie von der gewünschten Bildauflösung und dem gewählten Format abhängig. Scannt man ein Dia oder Negativ mit der max. Auflösung von 4000 dpi und 24 Bit Farbtiefe , so erhält man ein hoch aufgelöstes Bild mit einer Dateigröße von ca. 65 Megabyte. Speichert man diese Datei im TIFF-Format ab, bleibt diese Größe erhalten, da alle gescannten Bildinformationen mitgespeichert werden. Im Normalfall werden diese Rohdaten, wo jeder einzelne Pixel gespeichert wird, wie er gescannt wurde, nicht benötigt. Das Bild wird meist komprimiert als JPG-Datei abgespeichert und kann somit auf ein Zehntel seiner Ursprungsgröße reduziert werden, ohne nennenswert, sichtbaren Qualitätsverlust.

Scan

Format Farbtiefe Farbraum Bildbreite Bildhöhe Dateigröße CD(700 MB) DVD(4,7 GB)
1000 dpi JPG (HQ) 24 bit RGB 1445 px 986 px 2 MB 350 2150
2000 dpi JPG (HQ) 24 bit RGB 2891 px 1973 px 7 MB 100 614
4000 dpi JPG (HQ) 24 bit RGB 5782 px 3946 px 26 MB 27 159
1000 dpi TIFF 24 bit RGB 1445 px 986 px 4 MB 175 1075
2000 dpi TIFF 24 bit RGB 2891 px 1973 px 16 MB 44 269
4000 dpi TIFF 24 bit RGB 5782 px 3946 px 65 MB 11 66
Bei den Angaben in der Tabelle handelt es sich um Näherungswerte, welche in der Bild- u. Dateigröße differieren können, in Abhängigkeit vom Ausgangsmaterial (Motiv, Bildschärfe, Filmmaterial).
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Welche Farbtiefe sollte ich wählen?

Die Beantwortung dieser Frage hängt davon ab, was ich mit dem Bild nach der Digitalisierung machen will. Möchte ich das Bild mit einem Bildverarbeitungsprogramm nachbearbeiten, stellt sich  die Frage der zu wählenden Farbtiefe. In der Regel werden die Bilder mit 24 Bit Farbtiefe digitalisiert, d.h. 8 Bit je Farbkanal (RGB= rot, grün, blau). Somit können für jede Grundfarbe insgesamt 256 Farbtöne unterschieden werden. Mit hochwertigen Filmscannern besteht jedoch die Möglichkeit, Scans mit 48 Bit Farbtiefe zu erzeugen, also 16 Bit pro Farbkanal oder 65.536 verschiedene Farbtöne je Grundfarbe. Für die Darstellung des Bildes am Bildschirm oder beim Druck macht sich die größere Farbtiefe in der Regel nicht bemerkbar, aber bei der Bearbeitung mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Hierbei kann es passieren, daß nach der Bearbeitung eines Bildes mit 24 Bit Farbtiefe von den 256 Farbtönen je Farbkanal nur noch  ca. 150 übrig bleiben, was sich spürbar in der Bildqualität bemerkbar macht. Bei einem Scan mit 48 Bit Farbtiefe werden die Farbtöne von 65.536 zwar auch stark reduziert, es lassen sich aber beim Abspeichern im üblichen 24 Bit-Format über Umrechnung und Kompression 256 neue Farbtöne erzeugen.
Bei einem S/W-Bild stehen bei einem 24 Bit-Scan nur 256 Grautöne zur Verfügung (8 Bit). Wenn das Bild sehr kontrastarm ist, stehen noch sehr viel weniger Grautöne zur Verfügung. Hier empfiehlt es sich, in jedem Fall mit 48 Bit Farbtiefe zu arbeiten.

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Wie kann ich die Bilder am TV-Gerät wiedergeben?

Es gibt zwei Möglichkeiten der Bildwiedergabe. Ich schließe meinen PC/Notebook mit TV-Ausgang am Fernsehgerät an und sehe das, was ich auch auf meinen PC-Bildschirm sehen würde, oder ich brenne mir eine Video-CD bzw. DVD für meinen DVD-Recorder.
Bei der Aufbereitung des Bildmaterials ist in jedem Fall das Auflösungsverhältnis des TV-Gerätes zu berücksichtigen. Fernseher in Deutschland bzw. Europa stellen ihr Bild im PAL-Format dar. Das Fernsehbild besteht aus 786 x 576 Bildpunkten (das zukünftige HDTV wird in der höchsten Auflösungsvariante 1920 x 1080 Bildpunkte unterstützen). Teilt man diese erhält man das übliche Seitenverhältnis von 4 : 3. Multipliziert man die Bildpunkte erhalten wir die Gesamtpixelzahl von ca. 450.000. Um seinen Scan am Fernsehapparat zu betrachten, reicht eigentlich eine niedrige Auflösung von unter 1000 dpi. Trotzdem ist es empfehlenswert, eine große Scanauflösung zu wählen, um alle Informationen aus der Bildvorlage zu holen.
Ein Problem bei der Darstellung von Digitalbildern am TV ist das TV-Seitenverhältnis von 4 : 3, da digitalisierte Bilder von Kleinbild-Filmen ein Seitenverhältnis von 3 : 2 ausweisen und  Bilder von Digitalkameras unterschiedliche Bildformate besitzen. Die meisten Grafikprogramme und Grafikkarten stellen jedes beliebige Bildformat auf dem Fernseher dar, leider aber nicht in den originalen Proportionen des Ausgangsmaterials. Aus diesem Grund ist ein wenig Handarbeit angesagt. Mit kostenlosen Freeware-Programmen wie z.B. IrfanView kann man ganze Bilderserien in einem Arbeitsgang auf ein proportionales Rohmaß von z.B. 786 x 600 Pixel bringen und anschließend die Bilder geringfügig beschneiden, so daß die gewünschte Bildhöhe von 576 Bildpunkten erreicht wird.

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Wie lange sind archivierte Daten auf CD/DVD sicher?

Über diese Frage streiten sich die Experten. Die Rohlinghersteller sprechen von einer Lebensdauer von 100 Jahren. Beweisen läßt sich dies aber nicht, denn erstens existiert das Medium CD erst 24 Jahre und das Medium DVD 10 Jahre und zweitens wurden bei Tests schon nach 5 Jahren Datenverluste festgestellt. Wer sich der großen Mühe unterzogen hat, seine Daten zu digitalisieren, sollte nicht darauf vertrauen, daß diese nach 5, 10 oder 20 Jahren noch einwandfrei lesbar sind. Eine selbst gebrannte CD/DVD kann auch schon nach wenigen Tagen oder Monaten unlesbar sein, durch falsche Lagerung, schlechte Qualität des Rohlings oder ein neues Laufwerk. Die beste Lösung ist, die Speicherung der kostbaren Daten auf eine interne oder externe Festplatte, von der man in regelmäßigen Abständen eine Komplettsicherung macht. Möchte man die Daten lieber auf einer CD/DVD belassen, empfiehlt es sich, diese in regelmäßigen Abständen umzukopieren.

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Welche analogen Medien werden digitalisiert?

Ich digitalisiere Schallplatten mit der Umdrehungszahl 33/45 und Tonbandkassetten. Das Aufnahmeformat kann als "MP3" (320 kBits) oder "WAV" gespeichert werden. Auf Wunsch wird auch eine Audio-CD erstellt.
VHS- u. SVHS-Videos werden im MPG-Format gespeichert oder auf Wunsch als VCD, S-VCD oder DVD geliefert. Die Video-CD (VCD) ist geeignet für Videobänder, die älter als 5 Jahre sind, da qualitätsmäßig für eine S-VCD oder DVD kaum noch etwas rausgeholt werden kann.
Farb/SW-negative -u. positive von Kleinbild-Filmen werden im gerahmten Zustand und als Filmstreifen mit max. 6 Bildern entsprechend Ihres Wunsches bezüglich Auflösung und Farbtiefe als komprimierte JPG-Dateien oder als unkomprimierte TIFF-Dateien gescannt. Auf Wunsch kann auch eine komplette Dia-Show mit Musikwunsch oder gesprochenem Text auf DVD erstellt werden. Die Bilder für eine Dia-Show sollten dann aber schon in der entsprechenden Reihenfolge zusammengestellt sein und der Sprachtext auf Kassette, CD oder anderem Speichermedium vorliegen. Bei eingesandten Filmstreifen gilt, daß jedes Bild gescannt wird.

Digitalisiert werden keine Medien deren Inhalt rassistisch, verhetzend, pornografisch, extremistisch und Gewalt verherrlichend sind oder anderweitig straf- bzw. zivilrechtlich gewürdigt werden! Eine Digitalisierung erfolgt grundsätzlich nur für den Privatgebrauch.

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